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Zum Gedenken an Hans Morr

Einsatzhafen der Luftwaffe bei Biblis

 

Zwischen den Riedorten Einhausen und Biblis befand sich seit 1936 und bis zum Ende des 2. Weltkriegs ein bedeutender Flugplatz der Deutschen Luftwaffe. Die Geschichte des Einsatzhafens Biblis ist durch den Beitrag des zwischenzeitlich leider verstorbenen Peter Fink "Der Flugplatz der Luftwaffe zwischen Biblis und Einhausen (1936 - 1945)" aus Band 25 der Geschichtsblätter Kreis Bergstraße gut dokumentiert.

Das komplette Dokument steht nachfolgend zum Herunterladen zur Verfügung.

Peter Fink-Der Flugplatz der Luftwaffe zwischen Biblis und Einhausen (1936-1945)
Der Einsatzflughafen Biblis.pdf
PDF-Dokument [14.1 MB]

Kampflos nahmen die Amerikaner den Flugplatz am 26. März 1945 ein. Damit endet die Zeit des offiziellen Flugbetriebs. Nach dem Krieg wurden die betonierten Gebäude des Einsatzhafens von den Siegermächten gesprengt. Durch die umliegende Bevölkerung erfolgte der weitere Abtrag. Die nun ungenutzten Baracken wurden abgebaut und Gebäude ausgeweidet. Die Baumaterialien führte man einer weiteren, zivilen Nutzung zu. Auf dem westlichen Flugplatzareal errichteten die Amerikaner die heute noch existierende Kurzwellen-Sendeanlag für "Radio Free Europe/Radio Liberty".

Einzig die Gebäude der Flugplatzleitung (Kommandantur, Wetterwarte, Unterkünfte) haben die Zeiten nahezu unverändert überdauert und dienen heute als Gasthaus Jägerhof und Reitanlage.

 

Auf den folgenden Seiten werden die heute noch sichtbaren Reste der Anlage vorgestellt.

 

Für eine Besichtigung empfielt sich die vegetationslose Jahreszeit, da die Anlagenreste überwiegend im Wald liegen.

 

Die im Folgenden benutzte Nummerierung der Gebäude steht nich in Korrellation zu den damaligen (unbekannten) Gebäudebezeichnungen. Eine Sortierung und topografische Einordnung erfolgt nach Aufnahme aller Objekte.

Wichtiger Hinweis: Die Amis haben das Areal des Flugplatzes während des Krieges mehrfach angegriffen und tonnenweise mit Abwurfmunition belegt. Areale werden immer wieder vom Kampfmittelräumdienst nach Blindgängern untersucht. Gesperrte Bereiche nicht betreten, Fundmunition nicht berühren und sofort bei der Polizei melden !

 

Gekennzeichnete Bereiche keinesfalls betreten !

Bei der Erstellung dieser Seiten unterstützten mich tatkräftig folgende Personen:

@ Gerd Heinstein / Weinheim (GH)

@ Marcus Schaab / Heppenheim (MS)

Hierfür an dieser Stelle vielen Dank !

 

Quelle(n)

@ www.fliegerhorste.de

 

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© Hans-Günther und Jürgen Morr