www.Morr-Siedelsbrunn.de
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Zum Gedenken an Hans Morr

Die Maginot Linie im Rothenbach- und Schwarzbachtal (...in Arbeit)

 

Annäherungshindernisse und Sperren

Unteres Schwarzbachtal mit Aufstauungen
Modell einer Stauwehranlage
Schließen eines Stauwehrs, Modell
Wehrmauern Wehr, Abflußseite
Die beiden Wangenmauern

Achtung Lebensgefahr !

Anders als in Deutschland beim Westwall wurde bei der Maginot Linie das meiste nicht beseitigt oder gesichert. Die kleineren Bunker sind oft frei zugänglich. Die in den Wäldern befindlichen Anlagen sind im Vorfeld oft noch mit den damaligen Infanterie Hindernissen versehen ("Schweineschwänze" und Stacheldraht). Besonders gefährlich sind die ca. 10 cm aus dem Waldboden ragenden Stahlspitzen. Wehe dem der auf eine Solche tritt oder gar durch am Boden liegenden Stacheldraht stolpert und darauf fällt. Hier ist mit schwersten Verletzungen zu rechnen.

 

Die Bunkeranlagen (Kasematten) verfügen über Tiefbrunnen. Die Schächte sind zum Teil mehrere Meter tief abgetäuft und heute ohne Abdeckung der Öffnung. Hierdurch besteht Absturzgefahr ! Selbst wenn man den Sturz dort hinein überleben sollte, alleine kommt man da nie mehr heraus !

 

Weitere Gefährdung besteht bei angesprengten Anlagen durch aus der Wand / Decke ragenden spitze Moniereisen und von der Decke herab hängende Betonfragmenten (Kopf anschlagen).

 

Das Begehen der Anlagen ist daher nie alleine durchzuführen. Eine Taschenlampe ist in jedem Fall erforderlich. Auf die größeren Anlagen mit mehreren Etagen gehe ich hier nicht ein.

Achtung Lebensgefahr !

Die folgenden Bilder sind Beispiele für die im Wald um die Bunker und Stellungen herum häufig anzutreffende Infanterie Hindernisse

An Schweineschwänzen befestigter Stacheldraht
Jeder Pfeil deutet auf ein Infanterie Hindernis. Dazwischen oft rostiger Stacheldraht.
Auf dem Waldboden fast unsichtbar: Die sehr gefährlichen Fußstachel
5 der 6 Sprengkammern unter der Straße (rote Pfeile)
Sprengkammer von der Talseite
Blick in die Sprengkammer

 

Artillerie

Artillerie Kasematte Biesenberg
Artillerie Kasematte Windstein
Geschützbettung
Munitionsbehälter für jeweils 54 Granaten

 

Kasematten

Kasematte Biesenberg
Panzertür, Kasematte Neuhoffen
Kasematte Dambach Süd
Kasematte Grafenweiher Ost
Plan der Kasematte Neuhoffen
GFM Panzerkuppel
GFM Panzerkuppel mit höhenversetzten Schartenöffnungen
Panzerkuppel für schweres MG mit beidseitigem Flankenschutz
Verschluß einer Panzerkuppel-Öffnung
Blick von innen / unten in die GFM-Panzerglocke
Scheinwerfer an der Kasematte Grünental
Offenes Scheinwerfergehäuse, Kasematte Wineckertal
Leichtes MG, Kasematte Neuhoffen
Handgranaten-Auswurfvorrichtung, Kasematte Neuhoffen
Zwillings MG in Scharte, Kasematte Neuhoffen
Tiefbrunnen, Kasematte Altzinsel
Tiefbrunnen, Kasematte Günstal
Strom Generator, Kasematte Neuhoffen
Klapptisch, Kasematte Günstal
Latrine, Kasematte Neuhoffen
Luftfilter, Kasematte Günstal Ferme
Aktivkohle

 

Blockhäuser

Blockhaus, Dambach Kirche

 

Kleinkampfanlagen

 

Feldstellungen

 

Munitionslager

Munitionslager Rothenbach

 

Kommunikation

Kabelbrunnen, Biesenberg
Telefonkabel im Kabelbrunnen, Biesenberg

 

Unterkünfte

Kasernenruine Glasbronn

 

Deutscher Durchbruch

Beschußspuren am Panzerturm, Günstal West

Nach dem Durchbruch durch die Maginot Linie führte die Wehrmacht an einigen Bunkern Beschußversuche durch. Man wollte hierbei die Widerstandsfähigkeit von Beton und Stahl gegen diverse Waffen erproben. Haufig wurden auch Sprengladungen im Inneren der Bunker zur Detonation gebracht um die Anlagen unbrauchbar zu machen. Die Spuren der Sprengungen sind besonders an der Kasematte Altzinsel zu sehen.

Gesprengte Kasematte Altzinsel
Zerstört durch Sprengung, Kasematte Altzinsel

Quellen

@ Museums Kasematte Neuhoffen

@ www.wikimaginot.eu

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© Hans-Günther und Jürgen Morr