Geschichtlicher Abriß
Der Hilsenfirst ist ein ca.1,5 km langer und 700 Meter breiter Berg in den Hochvogesen bei Metzeral. Sein höchster Punkt erreicht 1274 Meter üNN. Nach Norden hin fällt der teilweise unbewaldete Bergkamm auf 1200 Meter üNN ab.
Von seinen Höhen aus hat man bei klarem Wetter eine gute Fernsicht. Sie reicht dann bis in den Schwarzwald.
Für das französische und deutsche Militär war der Berg im 1. Weltkrieg gleichermaßen von Beldeutung. Er fügt sich in die Reihe der Vogesen-Grenzberge ein, von deren Gipfeln aus die Pässe, Täler und das weitere Umfeld eingesehen werden konnte. Feindliche Truppenbewegungen waren somit frühzeitig zu erkennen. Das eigene Artilleriefeuer konnte von den Bergen aus durch Beobachter optimal gelenkt werden. Daher versuchten sich beide Kriegsgegner auf dem Berg festzusetzen und den Feind zu vertreiben. Zu Beginn der Kampfhandlungen, 1914, war der Berg gänzlich unbefestigt. Das Änderte sich im laufe des Jahres. Sofern es die Kampfhandlungen zuließen, gruben sich die Gegner ein.
Deutscherseits wurden auch später am Berg verhältnismäßig wenig Betonbauten errichtet. Die Franzosen bauten gar keine Betonbunker. Die Vogesengrenze sahen sie bei Kriegsbeginn nur als Etappe an. Sie wollten weiter ins Deutsche Reich eindringen und dort den Krieg gewinnen. Doch daraus wurde bekanntlich nichts. Die deutsche Armee hatte, anders als z.B. im Norden Frankreichs, kein Interesse an weiteren Vormärschen und befestigte die Frontlinie daher als Defensivstellung. Die deutschen Einheiten hatten die Aufgabe, das Eindringen des Feindes in die eigene Heimat zu verhindern.
Die heftigsten Kampfhandlungen fanden in den Jahren 1915 und 1916 statt. Danach verlor der Berg das Interesse der Generäle zugunsten anderer Kriegsschauplätze.
Die Kämpfe auf dem Berg sind von der Intensität nicht mit denen auf dem nahegelegenen Hartmannsweilerkopf vergleichbar. Aber auch hier mussten sich Franzosen und Deutsche auf Anordnungen der höheren Militärs verstümmeln und töten. Wie auf anderen Schlachtfeldern des 1. Weltkriegs völlig umsonst. Auf den Frontverlauf hatten die Kämpfe auch auf dem Hilsenfirst keinen Einfluß. Bedingt durch die Berghöhe war die Versorgung mit Nachschub immers schwierig. Besonders im Winter Die schneereichen Winter stellten an die Soldaten beider Seiten hohe Anforderungen.
Das Massentöten auf dem Berg ließ ab Mitte 1916 nach. Mensch und Material wurden an anderen Frontabschnitten dringender benötigt (z.B. bei Verdun und an der Somme). Wobei es aber bis Kriegsende immer wieder Artillerieduelle und Scharmützel mit Toten und Verletzten gab.
Die deutschen Truppen kamen überwiegend aus Bayern und Baden-Württemberg und gehörten Infanterie- und Jäger Regimenten an. Um die vier Kompanien verteidigten die etwa 1 km lange Bergfront. Die Truppenstärke dürfte ab 1916 reduziert worden sein.
Bei den Franzosen wurden Alpenjäger eingesetzt. Beides erklärt sich aus der Berghöhe und den damit verbundenen alpinen Bedingungen.
Geschätzt kamen bei den Kämpfen auf dem Hilsenfirst insgesamt 700 Soldaten ums Leben. Etwa 2500 wurden verwundet oder blieben vermisst.
Der spätere Generalfeldmarschall Erwin Rommel und der künftige amerikanische Präsident Harry S. Truman gehörten zu den Soldaten, welche auch am Hilsenfirst Kriegsdienst leisteten.
Die Spuren der Kämpfe- wie Granattrichter, Gräben und Unterstände- wurden nach dem Krieg nur in geringem Maße eingeebnet. Daher sind diese Narben in der Landschaft heute noch recht gut auszumachen.
Der Höhenrücken des Hilsenfirst wird nicht durch öffentliche Wege erschlossen, sondern nur tangiert. Die Westseite wird heute als Kuhweide genutzt. Einen Teil der Ostseite inclusive dem Hilsenfirst Gipfel unterhält man als offene Heidefläche. Der Rest wird von Wald bedeckt.
Im Bereich der Gipfellinie lässt sich heute nicht mehr mit Bestimmtheit sagen, welcher Graben oder Unterstand französisch oder deutsch war. Denn die "Besitzer" haben bedingt durch Kampfhandlungen immer mal wieder gewechselt. Bei jedem Wechsel waren natürlich Tote und Verwundete auf beiden Seiten zu beklagen. Generell läßt sich sagen, dass sich die Nord- und Ostseite des Berges in deutscher Hand befand. West- und Südseite waren und blieben französisch. Grob dargestellt auf folgender Skizze. In der LIDAR Ansicht kann man noch gut die von Gräben, Bomben und Granaten umgepflügte, narbige Oberfläche erkennen.
Der Artilleriebeschuß des Hilsenfirst erfolgte von französischer Seite aus vom(n)
Deutsche Artillerie befand sich auf dem
Weitere Stellungen gab es sicherlich auf beiden Seiten, sie konnten aber nicht ermittelt werden.
1. Fussweg auf den Hilsenfirst
Das Fahrzeug parkt man ab besten in der oberen Spitzkurve der Verbindungsstraße Landersen - Petit Ballon (1). Im Scheitelpunkt der Kurve zweigt der Waldweg zur Ferme Lechterwand (2) ab, welche man nach 1,3 km Fußmarsch erreicht. Die Ostseite des Hilsenfirst- inclusive Lechterwand- befand sich damals auf deutscher Seite.
Legende zum obigen Bild
Blaue Linie = Tourenverlauf, ca.6 km
1 = Startpunkt / Ende der Tour
2 = Ferme Lechterwand
3 = Ehem. Hauptgraben zum Hilsenfirst
4 = Denkmal Alpenjäger
5 = Gedenktafeln Sidi Brahim
6 = Nordspitze des Berges mit franz. Gräben und Unterständen
7 = Ehemaliger Frontverlauf
8 = Deutsche Werferstellungen
9 = Französischer Stützpunkt Langenfeldkopf (heute NSG, nicht zu betreten)
2. Ferme Lechterwand
Die ehemalige Ferme wird landwirtschaftlich nicht mehr genutzt (2026). Sie dient aktuell als Feriendomizil und ist in Privatbesitz. Das heutige Anwesen wurde 1948 errichtet. Der Vorgängerbau beherbergte zu Beginn des Krieges den deutschen Gefechtsstand und das Pionierlager. Im Laufe des Kriegs wurde der erste Bauernhof zerstört.
Oberhalb der Ferme Lechterwand befindet sich der konvexe Steilhang "Latschenwäldchen" (7). In diesem Hang hatten die Deutschen ihre Minenwerfer positioniert. Die Position war gut gewählt, da durch die Schräge des Geländes und den Hinterhang der feindlichen Artillerie keine große Trefferfläche geboten wurde.
3. Deutsche Stellungen und Haupaufgang
Man läßt die Ferme links liegen und wandert auf dem Weg weiter. Nach 200 Meter sieht man im Wald oberhalb des Weges Gräben und verschüttete Unterstände. In der darauf folgenden Linkskurve befand sich der steile deutsche Haupaufgang zum Hilsenfirst in Form eines Laufgrabens. Dazu später. Man folgt dem Waldweg weiter und umrundet damit den Füß des Hilsenfirst. Dort wo der moderne Wegebau den Waldboden tief geschnitten hat ragen alle möglichen Eisenteile hervor, welche man für den Stellugsbau und die Errichtung von Infanteriehindernissen verwendete.
Dann werden auch unterhalb des Weges tiefe Gräben und Unterstände sichtbar. Man befindet sich jetzt im französischen Areal.
4. Alpenjäger Denkmal
Nach 2,6 km Gesamtstrecke erreicht man eine Wegkreuzung bei welcher sich rechts am Hang ein freistehender Felsen befindet. An dessen Spitze eingelassen befindet sich eine Inschriftentafel aus Beton für den französischen Alpenjäger "Fianson". Er ist am 2. Mai 1916 in der Nähe des Felsens gefallen.
5. Sidi Brahim Denkmal
Man biegt dann nach links (nach Süden) in den abzweigenden Forstweg ein. Nach 40 Metern zweigt links ein Pfad ab, welchem man steil bergauf folgt. Nach 500 Metern, am Ende des Pfades, befindet sich wieder ein freistehender Felsen im Hang. Auf seiner Spitze weht die Trikolore. Seitlich am Felsen angebracht befinden sich zwei Tafeln zu Ehren französischer Soldaten, welche am Hilsenfirst kämpften und starben.
Eine durch Kämpfe personell stark dezimierte Einheit unter dem Kommandanten Manhes soll in einer fast ausweglosen Situation isoliert weiter gekämpft haben und nach drei Tagen durch Kameraden entsetzt worden sein. Wegen dieser Heldentat bekam die Kompanie den Ehrennamen "Sidi Brahim". In deutschen Quellen findet sich nichts zu diesem Ereignis. Wenn man die Lokalitat kennt kommt man auch zu dem Schluß, dass die Aufzeichnungen des Kommandaten Manhes stellenweise widersprüchlich sind.
Etwas unverständlich ist auch die Tatsache, dass Frankreich die Schlacht bei Sidi Brahim gegen die Algerier verloren hat und dabei hohe Verluste hinnehmen mußte. Trotzdem aber den Ort der Schlacht als Ehrenbezeichnung für ihre Truppenteile vergab.
6. Aufstieg zum "Schlachtfeld"
Oberhalb des Sidi Brahim Denkmals gibt es keinen Pfad mehr. Man folgt dem deutlich sichtbaren Laufgraben durch den dichten Wald hinauf zum Nordende des Hilsenfirst. Nach 100 Meter steilem Aufstieg endet der Wald und man kommt auf die fast baumlose Hochfläche. Hier oben hat man das eigentliche Schlachtfeld erreicht.
Auf der nun folgenden Hochfläche befinden sich noch viele Reste der einstigen Annäherungshindernisse. Teilweise unsichtbar unter Gras verborgen. Man muß jeden Schritt bewußt setzen um nicht in eines der spitzen Gegenstände zu treten oder in einen verdeckten Unterstand zu fallen.
Nach dem Krieg wurden die Hindernisse gesammelt und in die Granattrichter und Unterstände geworfen. Dort wo die Teile zu fest im Felsen verankert waren hat man sie stehen lassen.
7. Oben auf dem Schlachtfeld
Sofort fallen dort die dicht beieinander liegenden Granattrichter auf, welche die Gräben teilweise zum Einsturz gebracht haben. In diesem Bereich befinden sich diverse in den Boden gegrabene Stollen und Unterstände in welche die Soldaten flüchteten um nicht durch Granaten verletzt oder getötet zu werden. Der hölzerne Verbau der Stollen ist mittlerweile verfault. Sie sind daher einsturzgefährdet. Keinesfalls hineinkriechen bzw. betreten!
Man folgt einem geradlinig verlaufendem neuzeitlichen Weidezaun-Stacheldraht. Hier befindet man sich im ehemaligen Niemandsland, der Fläche zwischen den jeweils vorderen Gräben. Hier gibt es kaum einen Quadratmeter Boden, welcher nicht von Gräben durchzogen ist oder von Granateinschläger zerwühlt wurde. Es lassen sich hier keine Zuordnungen machen, welcher Graben zu welcher Seite gehörte.
Die Aufnahme unten geht nach Norden. Jeweils unterhalb der Gratlinie- etwa in der Bildmitte zum Horizont laufend- verliefen die vordersten Gräben. Man konnte bedingt durch den dazwischen liegenden, erhöhten Mittelgrat des Hilsenfirst nicht in die gegnerischen Gräben hinein sehen oder Handgranaten hinein werfen. Hierzu wurden Sappen angelegt.
Das folgende, zeitgenössische Luftbild geht ebenfalls von Süd nach Nord (oben). Links im Bild die französischen Stellungen. Rechts der durchgehende deutsche Kanpfgraben mit den nach rechts zur Lechterwand abknickenden Zugangsgräben. Oben rechts der Haupt-Zugangsgraben zur deutschen Linie auf dem Berg.
Rechts der alte Bauernhof Lechterwand. Dass Foto dürfte nicht lange nach Kriegsbeginn entstanden sein, denn die sichtbaren Bomben- und Granattrichter sind noch relativ wenige im Vergleich zu späteren Aufnahmen.
Die nächste Skizze aus deutschem Archiv zeigt das umfängliche Graben- und Stellungssystem auf und um den Berg. Die französischen Linien (braun) befinden sich in der linken Bildhälfte, die Deutschen (blau) rechts. Die Gräben wurden auf eine neuzeitliche OTM Karte projiziert, da die alte Heereskarte keine Höhenlinien aufweist.
Man sieht auf der Skizze gut, dass sich die deutschen Stellungen zwischen der Gipfelline und an der abfallenden Steilwand entlang ziehen. In der Steilwand befanden sich die Werfer und Schutzstollen. Sie waren von den Feinden nicht einsehbar und konnten nicht vom feindlichen Artilleriefeuer getroffen werden. Allerdings waren Treffer von Steilfeuergeschützen möglich. Dass der Hangbereich auch damals bewaldet war ist auf obiger Luftaufnahme zu sehen.
Bei der Abbildung unten handelt es sich um eine Momentaufnahme. Durch das Hin und Her beider Kontrahenten- überwiegend in den Kriegsjahren 1915/16- veränderten sich Anzahl und Lage der Gräben.
Der nächste zeitgenössische deutsche Kartenausschnitt zeigt die umfangreichen französischen Sellungen, welche hier über den Berg Hilsenfirst hinaus gehen. Links der Bacheinschnitt "Wüstenrunz", unten der "Langenfeldkopf" (9) und der "Wirbelkopf". Rechts unten das "Französisch Köpfchen". Bei diesen Stellungen handelte es sich um gegnerische Beobachtungs- Versorgungs- und Reservestellungen. Interessant ist zu sehen, wie genau man das Stellungssystem des Gegners kannte. Das Ausspähen durch Erkundungstrupps und Fotoaufnahmen aus dem Flugzeug muß recht effizient gewesen zu sein. Selbiges war natürlich beim Gegner der Fall. Aus Sicherheitsgründen wurden die eigenen Stellungen nicht in die Karten mit den feindlichen Stellungen eingetragen.
Weitere Bilder vom Hilsenfirst. Man beachte die Fernsicht!
Nachdem man den Hilsenfirstgipfel erreicht hat umrundet man diesen in einem Halbkreis. Man befindet sich danach in bewaldetem Gelände auf der ehemals deutschen Seite. Die Zerstörung der ursprünglichen Bodenoberfläche durch Granaten und Gräben ist hier noch gravierender. Durch die Wiederbewaldung nach dem Krieg verzichtete man wohl generell auf Verfüllungen bzw. Planierung der zerstörten Bodenfläche.
8. Minenwerfer Stellungen
Am westlichen Steilhang, im "Latschenwäldchen", sind drei deutsche Minenwerfer Bunker erhalten. Die betonierten Bunker schützten die Werferbesatzung vor feindlichen Granatsplittern. Dorthin führt heute kein Weg mehr. Der von deutschen Pionieren angelegte Zugang zweigte vom Hauptgraben im Norden ab und verlief annähernd waagrecht entlang der 1230 Meter Höhenlinie. Der alte Weg ist heute überwiegend von Hanggeröllen verschüttet. Man muß gut zu Fuß sein um über den bewaldeten Steilhang die Werferstellungen zu erreichen.
Der Minenwerfer im Bunkerinneren war ein Steilfeuergeschütz, welches Luftminen mit geringer Wanddicke aber großer Sprengstoffmenge in hohem Bogen auf die feindlichen Stellungen verschoß. Da der Beschuß indirekt erfolgte konnten auch Schützengräben oder verdedeckte Stellungen erreicht werden. Die Minen ebneten durch ihren starken Explosionsdruck Stellungen und Gräben ein und zerissen Stacheldraht Hindernisse. Man beschoß die gegnerischen Stellungen so immer vor Sturmangriffen. Wer sich in der Nähe des Detonationsortes befand starb durch die hohe Druckwelle. Auf kurze Schußdistanz musste unbedingt die Windrichtung und Stärke berücksichtigt werden. Hatte man sich dabei vertan kam die Mine schlimmstenfalls über der eigenen Stellung runter und zerstörte diese.
Im Steilhang vor den Bunkern befanden sich Erdunterstände zum Schutz der Werferbedienungen bei gegnerischem Minenbeschuß. Deren hölzerner Innenausbau ist vergangen. Sie sind deshalb eingestürzt oder durch Hanggerölle verschüttet.
Der Erhaltungszustand der betonierten Bunker ist mehr oder minder schlecht, was auf die unsauberen Zuschlagstoffe und die geringe Zementzugabe beim Betonieren zurückzuführen ist.
In den deutschen Unterlagen (siehe folgende Luftaufnahme) wurden die Werferbunker nach ihren Standorten mit NMW (Nördlicher Mienenwerfer), MMW (Mittlerer Mienenwerfer) und SMW (Südlicher Minenwerfer) gekennzeichnet.
Die alte Luftaufnahme zeigt die Einschläge der Minen in der Nordhälfte des Hilsenfirst als schwarze Flächen im Schnee in die französischen Grabenbereiche. Nicht zuordenbare Einschläge wurden mit rotem Fragezeichen gekennzeichnet.
10. Relikte
Auf dem ehemaligen Schlachtfeld und den umgebenden Bereichen liegen diverse Metallteile, welche von den Bauern oder von Schlachtfeldtouristen aufgelesen und an verschiedenen Stellen deponiert wurden, da sie keinen Wert haben. "Frische Löcher" lassen auf Sondengänger schließen, welche das Schlachtfeld systematisch mit Metallsonden absuchen. Graben und Plündern soll man allerdings nicht, da es zum Einen verboten ist, zum Anderen das noch relativ ursprüngliche Schlachtfeld verändert.
In dem ehemaligen deutschen Areal fallen besonders viele Stabilisierungsflügel von französischen Luftminen auf. Ein Beleg für den intensiven Minenbeschuß.
Man folgt weiter dem Steilhang nach Norden. Dort wo der Hang in den abfallenden Grat übergeht befand sich der deutsche Hauptaufgang zum Berg (3). Es handelte sich hierbei um einen tiefen Laufgraben in welchem man aufrecht gehen konnte ohne der feindlichen Infanterie ausgesetzt zu sein. Dieser Graben war nach Norden, zur französischen Seite hin mit verschiedenen gestaffelten Annäherungshindernissen versehen. Unmittelbar vor dem Graben befand sich ein Maschendrahtzaun, welcher den Einwurf feindlicher Handgranaten verhindern sollte. Wenige der stählernen Zaunpfosten mit anhängenden Drahtresten stehen heute noch an Ort und Stelle.
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11. Deutsche Unterkünfte etc.
Am unteren Ende des Haupt-Zugangsgrabens (3) befanden sich die für den laufenden Betrieb erforderlichen hölzernen Gebäude für Unterkünfte, Verbandsstelle, Küche, Lager, Werkstätten, Trafostation etc. Hiervon ist außer Erdunebenheiten nichts mehr zu sehen.
Die deutsche Ruhe- und Reservestellung lag ca. 1 km entfernt im Wald in Richtung Kleiner Ballon
Ab der Ferme Lechterwand folgt man den Waldweg in entgegengesetzter Richtung zurück zum Fahrzeug.
Quellen
@ Landesarchiv Stuttgart
@ Invenion Recherchesystem
@ Wikipedia
Stand Juni 2026