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Zum Gedenken an Hans Morr

Hilsenfirst, der narbige Berg

Der Hilsenfirst ist ein ca.1,5 km langer und 700 Meter breiter Berg in den Hochvogesen. Sein höchster Punkt erreicht 1274 Meter üNN. Der Gipfel befindet sich etwa 6 km südlich von Metzeral. Von seinen Höhen aus sieht man bei klarem Wetter über die Rheinebene bis in den Schwarzwald. Für Franzosen und Deutsche war der Berg im 1. Weltkrieg von Belang, da er sich in die Reihe der Berge entlang der Vogesenfront einfügt. Diese waren für beide Armeen interessant, da von den Gipfeln aus die Täler zu eingesehen werden konnten. Feindliche Truppenbewegungen waren damit frühzeitig erkennbar und man lonnte die eigene Artillerie entsprechend lenken.

Blick vom Gipfel nach Osten in die Rheinebene
Lage der Stellungen auf dem Bergrücken

Legende zum Bild

Rot = Französische Gräben und Stellungen

Blau = Deutsche Gräben und Stellungen

Schwarzes Rechteck = Bauernhof Lechterwand

 

Minenwerfer Bunker

Am westlichen Steilhang, in der Lechterwand, sind noch 3 deutsche Minenwerfer Bunker erhalten. Die Bunker schützten die Werferbesatzung vor feindlichen Granatsplittern. Der Werfer im Inneren war ein Steilfeuergeschütz, welches Luftminen mit geringer Wanddicke aber großer Sprengstoffmenge auf die feindlichen Stellungen verschoß. Da der Beschuß indirekt erfolgte konnten auch Schützengräben oder gedeckte Stellungen erreicht werden. Die Minen ebneten durch ihren Explosionsdruck Stellungen und Gräben ein und zerissen Stacheldraht Hindernisse. Wer sich in der Nähe des Detonationsortes befand starb durch die hohe Druckwelle.

Mittlerer Minenwerfer

Im Steilhang vor den Bunkern befanden sich noch Erdunterstände zum Schutz der Werferbedienungen bei gegnerischem Minenbeschuß. Diese sind allesamt eingestürzt oder durch Hanggerölle verschüttet.

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Das Schönste an diesem Text ist, was Sie daraus machen!

 

 

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Werferbunker Nr.3
Innen- bzw. Hangseite
Seitenansicht

Fortsetzung folgt

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© Hans-Günther und Jürgen Morr