www.Morr-Siedelsbrunn.de
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Zum Gedenken an Hans Morr

Türme

Die Türme von 1895 bis 1945 

Dieser Bereich ist nicht öffentlich zugänglich aber teilweise mit Fernglas o.ä. einzusehen!

 

Auf dem TüP existieren noch 5 massiv gebaute Türme aus der Zeit von 1895 bis 1930. Sie dienten der Umfeldbeobachtung hinsichtlich Artillerietreffer. Die Türme waren mittels Kabel an das Telefonnetz des Übungsplatzes angeschlossen. Durch Zeit und Übungsbetrieb / Beschuß entstanden zum Teil erhebliche Schäden an den Bauwerken.

Von den Holztürmen Gramelau und Hochhöklingen haben sich keine Spuren erhalten.

 

Turm Falkenhausen

 

Turm Lenè

 

Turm Lindequist 

Der Turm hat einen Kern aus Ziegelsteinen, um welche eine armierte Betonhülle gegossen wurde.

Eine eiserne Leiter führte von außen auf die Turmdecke. Nur die oberste Turmebene verfügte über Beobachtungsschlitze. Vertikale Maueröffnungen dienten der Beleuchtung durch Tageslicht.

Am Fuß des Turms ist ein verbunkerter Pferdeunterstand angebaut. In ihm konnten 8 Kavalleriepferde splittergeschützt untergestellt werden. Das Unterstellen der Pferde beim Turm diente auch dem Zweck, die Tiere an Gefechtslärm zu gewöhnen. An den Wänden des Pferdestalls haben sich viele Grafitti von ehemaligen Soldaten erhalten.

Der Turm wurde durch Beschuß nach 1945 stark beschädigt.

 

Turm Reinhardt 

Turm Seeckt

Die Türme nach 1945 (öffentlich zugänglich)

Die "modernen" Stahlgerüsttürme stehen entgegen ihrer Vorgänger im Randbereich des Truppen-Übungsplatzes. Ihre Aufgabe war jedoch die Gleiche. Die modernen Türme sind in der Regel frei zugänglich. Sie werden  heute vom Albverein betreut. Um die laufenden Unterhaltskosten (etwas) zu decken, wird für den Aufstieg ein Entgeld von einem Euro pro Person bzw. Turm erhoben. Dies ist am Fuß der Türme in die dort befindliche Kasse zu werfen.

Der oben auf dem Turm befindliche, geschlossene Raum kann nicht betreten werden.

 

Um die Türme herum wurden Bänke und z.T. Tische aufgestellt, so dass sich dort bei schönem Wetter gut pausieren lässt.

Turm Waldgreut

Baujahr 1981

Höhe 20 Meter

 

Turm Heroldstatt

Baujahr 1981

Höhe 30 Meter

 

Turm Hursch

Baujahr 1981

Höhe 42 Meter

 

Turm Sternenberg

Im Unterschied zu den Stahltürmen ist dieser Turm innen zugänglich.

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© Hans-Günther und Jürgen Morr