www.Morr-Siedelsbrunn.de
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Zum Gedenken an Hans Morr

Sonderwaffenlager Fischbach (...in Arbeit)

 

Hintergrund

Nach dem für Deutschland verlorenen 2. Weltkrieg teilten die Sieger Deutschland untereinander auf. Aus dem ehemaligen Verbündeten, der Sowjetunion, erwuchs schnell der neue Feind. Mit der Abspaltung der DDR und dem Eisernen Vorhang wurde eine unverrückbare Trennlinie gezogen. Zwischen West und Ost begann die Zeit des Wettrüstens. Ein neuer Krieg war innerhalb kurzer Zeit wieder in greifbare Nähe gerückt. Der Ausdruck "Kalter Krieg" war Synonym für den Zustand des gegenseitigen Belauerns. Ein Funke hätte genügt und der 3. Weltkrieg wäre ausgebrochen.

 

Als Ausgangspunkt für die Kampfhandlungen waren die Bundesrepublik Deutschland und die DDR vorgesehen. Gemäß der USA sollten die Kämpfe keinesfalls in Amerika statt finden sondern auf Deutschem Boden. Ziel der Amerikaner war es den Feind spätestens am Rhein zu stoppen. Daher konzentrierten die USA immer mehr Soldaten und immer tödlichere Waffen in Westdeutschland.

Um für den Kriegsfall schnell Waffen und Nachschub möglichst nahe am Ort des Geschehens zu haben, wurden von den Amerikaner ab den frühen 50-er Jahren in Westdeutschland massenweise gigantische Lagerareale vorgesehen und die Flächen hierfür beschlagnahmt. Einsprüche der Eigentümer wurden nicht zugelassen. Miete, Pacht oder Entschädigungen wurden nicht gezahlt.

Aus Platz- und Tarnungsgründen hat man die Lager in Waldgebieten angelegt. Es wurden dort zig-kilometerlange Straßen neu angelegt und in regelmäßigen Abständen wurden seitlich an diesen Straßen große betonierte Lagerhäuser errichtet. Zwischen den Lagerhäusern ließ man- abhängig von deren Inhalt- mehr oder weniger Freiraum. Im Falle einer Explosion des Inhalts eines Lagerhauses sollte das Nachbargebäude nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

 

Zentraler Überwachungsturm der Area 1

Außer Waffen und Munition wurde in den Lagern natürlich auch alles andere Notwendige aufbewahrt. Dazu gehörten beispielsweise Lebensmittel, Kraftstoffe aller Art, Verbandszeug, Ersatzteile usw. 

Die Areale wurden weitläufig umzäunt und rund um die Uhr bewacht.

In der Nähe der Lagerareale wurden Kasernen für die Soldaten errichtet. Diese Bereiche entwickelten sich in den Folgejahren zu autarken Wohnbereichen mit Kino, Bowlingbahnen, Sporthallen und Plätzen, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten, Tankstellen, Werkstätten, usw. Wobei auch diese Bereiche durch Zäune von der Außenwelt abgetrennt und von der MP bewacht wurden.

Der ehemalige Feuerlöschteich
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© Hans-Günther und Jürgen Morr